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Saison 25-26

Hude

TWL-Auftakt in Hude

Ein Saison-Auftakt ist immer spannend. Wer kommt und was gibt es an neuen Autos? 

Doch zunächst ein Bild für das geistige Auge: Golf 1 GTI neben Mercedes C 180 neben Alfa 155 neben Opel Calibra neben Mercedes 190 E Evo 2 neben Opel Manta….

Am Vorabend noch wurden die ScaleAutos bewegt und gleich 8 von den Jungs waren auch mit ihren TWL-Boliden am Samstag dabei. 

Neben Neuzugang Feo aus Braunschweig konnten auch insgesamt 7 nagelneue Autos zum Saisonauftakt gezählt und bewundert werden. „Der Kandidat hat 100 Punkte“ – ein Spruch, wie er kaum besser und fairer passen konnte, wie erneut piekfein gebaute Autos von Michael Stock. Traumschöne „SAT 1“ Opel Astra und „BWT“-C 63 haben jeweils höchste Punktzahl im Wagenpass eingetragen bekommen. Schade nur, dass Stockis Gesundheit dagegen eher im 10-Punkte-Bereich war… Ihm ging es immer schlechter, so dass er sich zur Wagenabnahme schließlich nach Hause begeben hat.

Die Wagenabnahme führten Holger HP und Melkus-Rekord-Partner JJ durch. Bis auf wenige Gewichtsunterschreitungen wurde formal soweit alles für gut befunden.

Neben Neumünster als 5. Strecke in dieser Saison ist auch der "Tages-BOS" neu. Mit einem Abstimmungs-Cent (auch hier mit freundlicher Unterstützung durch Carsten Liesner) hat jeder die Möglichkeit, die von der Rennleitung ausgesuchten Fahrzeuge per Stimmabgabe für den BOS vorzuschlagen. Zum Auftakt waren Leos TT, Christians M 3, Holgers C 63, Ollis Golf GTi und Joachims „FINA“ M 3.Knapp konnte sich hier Joachim gegen Holger durchsetzen: Herzlichen Glückwunsch! Sehr positiv dabei ist, dass es sich nicht zwingend um Neuwagen handeln muss!

Nach Feos Glückszahl durfte Carsten Liesner die 4 Runde-Quali mit den moderneren Klasse 1 -Autos beginnen:Klasse 1-Qualifikation: 6,078 Sek. – Hartmut Spormann / Mercedes C 63 6,102 Sek. - Oliver Sommer / Audi RS 5 6,125 Sek. – Peter Vogt / Audi RS 4 6,198 Sek. – Thomas Vollmer / Mercedes C 63 6,227 Sek. – Joachim Janssen / BMW M 3 6,320 Sek. -  Christian Janssen / BMW M 3 6,441 Sek. – Wolfgang Kottsieper / BMW M 3 6,480 Sek. - Michael Sander / Mercedes CLK 6,483 Sek. – Carsten Liesner / Mercedes CLK 6,549 Sek. – Kay Ossenbrüggen / Opel Astra V8 6,604 Sek. – Burkhard Bremer / Mercedes CLK 6,658 Sek. – Feo / Opel Astra V 8 6,691 Sek. – Holger HP / Mercedes C-Klasse 6,908 Sek. – J J / Mercedes C-KLasse 6,973 Sek. – Leo Scheiwer / Audi TT

Klasse 1-Sprint-Ergebnis: (6 x 2 Minuten): 114,00 R. – Hartmut Spormann 111,41 R. – Thomas Vollmer 110,46 R. - Oliver Sommer 110,20 R. - Christian Janssen 109,75 R. – Joachim Janssen 109,00 R. – Peter Vogt 108,00 R. – Wolfgang Kottsieper 105,99 R. – Carsten Liesner 103,69 R. – Kay Ossenbrüggen 103,59 R. – Burkhard Bremer 102,90 R. - Michael Sander 101,88 R. – J J 101,75 R. – Feo 101,34 R. – Holger HP 90,58 R. – Leo Scheiwer

In der Mittagspause reichte Gastgeber Vollmi Ralle-Würstchen, Frikadellen und Holger-Salate. Dankeschön an Ralle für die Würstchen (die auch am Vorabend schon von der "Bande" verschlungen wurden) und Vollmi für deine Zeit!

Hauptlauf / Klasse 2: 6,236 Sek. – Thomas Vollmer / Opel Caibra 6,257 Sek. – Peter Vogt / Opel Calibra 6,300 Sek. - Christian Janssen / BMW M 3 6,416 Sek. – Wolfgang Kottsieper / Alfa 155 6,567 Sek. - Michael Sander / Alfa 155 6,569 Sek. – Carsten Liesner / Opel Calibra 6,584 Sek. – Joachim Janssen / BMW M 3 6,605 Sek. - Oliver Sommer / VW Golf GTi 6,648 Sek. – Burkhard Bremer / Mercedes C 180 6,770 Sek. – Kay Ossenbrüggen / Alfa 155 6,783 Sek. – Hartmut Spormann / Opel Caibra 6,882 Sek. – Holger HP / Mercedes 190 E Evo 2 6,884 Sek. – Feo / Opel Manta 6,954 Sek. – J J / Mercedes 190 E Evo 1 7,002 Sek. – Leo Scheiwer / Mercedes 350 SLC

Klasse 2 - Hauptlauf (6 x 5 Minuten): 274,69 R. – Wolfgang Kottsieper 274,60 R. – Hartmut Spormann 273,51 R. – Peter Vogt 272,61 R. - Christian Janssen 271,83 R. – Thomas Vollmer 260,39 R. – Carsten Liesner 257,59 R. – Burkhard Bremer 257,26 R. - Michael Sander 255,20 R. – J J 254,40 R. – Joachim Janssen 253,45 R. – Kay Ossenbrüggen 253,21 R. - Oliver Sommer 249,37 R. – Feo 246,51 R. – Holger HP 227,21 R. – Leo Scheiwer

Klasse 1 - Hauptlauf (6 x 5 Minuten): 284,74 R. - Oliver Sommer 284,63 R. – Hartmut Spormann 277,82 R. – Thomas Vollmer 276,39 R. – Peter Vogt 274,91 R. – Joachim Janssen 270,02 R. - Christian Janssen 269,08 R. – Wolfgang Kottsieper 262,36 R. – Kay Ossenbrüggen 262,12 R. – Burkhard Bremer 261,91 R. – J J 260,85 R. – Carsten Liesner 259,34 R. - Michael Sander 257,87 R. – Feo 245,18 R. – Leo Scheiwer 219,29 R. – Holger HPStreckensplitter: -Joachim ist nach Saisonpause zurück und wird für unverändert akribisch gebaute Meisterwerke mit BOS belohnt.

-Vollmi wird für Samstags-Engagement mit zwei fixen Autos von Holger HP ausgestattet, um als Tages-Zweiter am Ende auch lächelnd hoffentlich noch weiter Gefallen an der TWL zu finden.

-Holger HP ist so grosser TWL-Fan, dass er bei einer mittlerweile schon größeren Fahrzeugauswahl gerne gleich mehreren beim Fahren während eines Rennens zuschaut. Wie geht das besser, als Fahrzeuge gerne an Fahrer des Vertrauens, wie Vollmi und Michael auszuleihen?!

-In Funktion als Rennleiter standen ihm zwischenzeitlich die Haare zu Berge, da Bepfe Aussetzer hatte und trotz Leertaste-drückens, laut schreiend die Fahrzeuge munter ineinander fuhren. Dank System-Neustart blieb es beim einmaligen „Hänger“; der zeitlich zum Glück im Rahmen blieb.

-Ein weiterer Opel-Fan hat es zum ersten TWL- Rennen nach Hude geschafft. Mit Flamm-neuen Astra V 8 und Opel Manta hat Feo mal gleich eine tolle Perfomance abgeliefert.

-Auch wenn aktuelle Stammfahrer nicht dabei sein konnten, sorgten eine 7er und eine 8er Gruppe für tolle Rennen und überschaubar häufige Zeitstrafen-Unterbrechungen. Hier haderte besonders Leo.Ob es Regler oder Tagesform war, blieb der Redaktion verschlossen.

-Eine Regler-Thematik, wie sie auch Vorjahres-Meister Hartmut erneut hatte und daher mit stotternden Calibra aus der Maggi-Gruppe starten musste. Diagnose: Regler-Fehler. (Hersteller: Dem Redakteur nicht bekannt) Zum Glück hat er ja aufällig gut gehende Motoren, um sich den Frust von der Seele zu fahren, und schließlich als Tages-1. im Rahmen der Siegerehrung erwähnt werden zu können.

 Mit einer ersehnten, wenngleich ungewohnt kurzen Herbst-Unterbrechung geht es bereits am 8.11. im Lauf 2 nach Ardorf. 

Ein weiteres, sehr aktives Fahrwochenende steht den Jungs bevor. Wer mag kann am Vorabend mit den beliebten ScaleAutos das EWC-Saison-Finale erleben. Auch ohne Stephan, Oliver und Hartmut (Zitat beim EWC-Saison-Finale2024:„Mittelerde-Starter melden sich ab“) waren über alle 5 Rennen mindestens 2 Gruppen zustande gekommen.

Ob die kurze Vorbereitungszeit neue Autos möglich macht? Es soll ja Fahrer geben, die in jedem der 5 Rennen unterschiedliche Fahrzeuge einsetzen wollen… 

 Kay blickt auf einen wirklich gelungenen Saisonstart zurück. – und ist  schon jetzt gespannt, wenn er zum letzten Mal im „alten“ Ardorf fahren  wird… -Mehr dazu demnächst.

Herzlichen Dank an alle für den gelungenen Saisoneinstieg und gute Besserung an diejenigen, die gerne dabei gewesen wären! Keep Racing Euer Deichkurier

BOS Hude

Ardorf

Text

Ardorf BOS

Neumünster

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Wolfsburg

Kann man sich als regelmässiger Ardorf-Starter vorstellen, dass es dort keinen Schmandkuchen, Kartoffelsalat sowie Schnitzel und Frikadellen gibt!?

Daher waren die auswärtigen Fahrer ganz verdutzt, dass Chef-Caterer Olli bayrisches Flair stattdessen präsentiert hat. -Auch sehr lecker und dennoch ungewohnt war Fleischkäse „an“ verschiedenen Salaten.

Auf jeden Fall gilt ein dickes Dankeschön an Olli „Schuschu“ zu richten, der Freitag und Samstag für die angereisten TWL-Fans Tresendienst verrichtete. Zudem mit Hansi, Timo und Helmut die beiden Youngtimer-Startgruppen komplettierte. 

Am Samstag nutzte Peter Vogt seinen ersten WOB-Start zunächst für ein leckeres Frühstück, um mit Opel Calibra und Audi RS 5 in beiden Klassen anzutreten. Dank ersten Metern am Abend zuvor war er so in Flow, dass es zu beeindruckenden Trainingszeiten und auch Quali-Zeiten reichte. 

Quali – Klasse 1 4,605 Sek. - Hartmut Spormann / Mercedes C 63 AMG 4,614 Sek. – Wolfgang Kottsieper / Mercedes C 63 AMG 4,646 Sek. – Peter Vogt / Audi RS 5 4,735 Sek. – Joachim Janssen / Mercedes C-Klasse 09 4,811 Sek. – Holger Preisig / Mercedes C 63 AMG 4,852 Sek. – Feo / Opel Astra V 8 5,029 Sek. – Kay Ossenbrüggen / Opel Astra V 8 5,079 Sek. – Leo Scheiwer / Audi TT RS 5,148 Sek. – Burkhard Bremer / Mercedes CLK

Ergebnis - Sprintrennen (2Min./Spur) / Klasse 1 101,73 R. - Hartmut Spormann  98,81 R. – Wolfgang Kottsieper 98,76 R. – Joachim Janssen  98,05 R. – Peter Vogt 93,81 R. – Feo  93,52 R. – Holger Preisig  91,81 R. – Kay Ossenbrüggen  87,95 R. – Burkhard Bremer 83,48 R. – Leo Scheiwer

Quali – Klasse 2 4,663 Sek. - Hartmut Spormann / Opel Calibra 4,680 Sek. – Wolfgang Kottsieper / Alfa 155 Evo 4,698 Sek. – Peter Vogt / Opel Calibra 4,790 Sek. – Joachim Janssen / Mercedes C 180 DTM 4,805 Sek. – Holger Preisig / Opel Caibra 5,073 Sek. – Leo Scheiwer / Opel Caibra 5,105 Sek. – Kay Ossenbrüggen / Alfa 155 5,107 Sek. – Burkhard Bremer / Mercedes C 180 DTM

Ergebnis Hauptlauf (5Min./Spur) / Klasse 2 252,81 R. – Wolfgang Kottsieper 250,54 R. - Hartmut Spormann  241,64 R. – Holger Preisig  236,83 R. – Peter Vogt 235,70 R. – Joachim Janssen  234,29 R. – Feo  226,47 R. – Kay Ossenbrüggen  223,73 R. – Leo Scheiwer 219,72 R. – Burkhard Bremer

Ergebnis Hauptlauf - Klasse 1 (5 Min./Spur)  253,50 R. - Hartmut Spormann  248,14 R. – Wolfgang Kottsieper 245,88 R. – Joachim Janssen  241,56 R. – Peter Vogt 235,70 R. – Holger Preisig  230,78 R. – Kay Ossenbrüggen  223,01 R. – Burkhard Bremer 213,74 R. – Leo Scheiwer

Und sonst so… Kommen manche TWL-Fans vielleicht noch zum Planen und Einkaufen von neuen Projektfahrzeugen und deren Zubehör, liefern andere einfach ab. Und zwar richtig. 

Mit gleich 3 Neubauten erschien Joachim in Wolfsburg. Wäre das dritte bestellte Fahrwerk pünktlich dagewesen, wäre auch das Auto gefahren. So sind zwei für beide Klassen nicht nur gefahren, sondern auch mit zur anstehenden BoS-Auswahl vorausgewählt worden. Wunderschöne Daimler aus zwei Epochen (C 180 DTM von Tamiya und C-Klasse aus dem Jahr 2009 von Revell) ! 

Der TWL BoS-Modus sieht eine Vor-Auswahl von 5 Fahrzeugen vor, die von der Serienleitung bestimmt wird. Insofern zählten neben Peters RS 5, Wolfangs C 63 und Hartmuts C 63 auch beide Daimler von Joachim dazu. Alle relativ frisch (ein Novum bei der TWL, dass auch ältere Fahrzeuge ausgewählt werden können) und in diesem Falle alle aus Klasse 1. 

Eigentlich passt diese Klasse 1 Fahrzeug-Dominanz nicht zur Typen-Auswahl. Es ist nicht nur ein gefühlter Wert, dass die Modell-Auswahl in Klasse 2 höher ist. 

Da kommt man fast ein wenig zu philosophischen Ansätzen…?!

-Bin ich der Performance-orientierte oder der reine Modell-Fan, weil ich das Auto in meinen Anfangsjahren mal gefahren bin? -Als die Ursprungs-DNA der damaligen DTM Basisfahrzeuge vorsah, wie Ford Sierra, Volvo oder Opel Kadett.

Oder weil ich zum Beispiel einen M 3 E 30 schlicht saugeil finde und daher die Performance-Nachteile einer tendenziell schmaleren Spur gerne in Kauf nehme. Oder ein 635 CSi, oder ein Ford Sierra oder ein Volvo 240 oder ein Mercedes 190 2.3 – 16 V? -Der vermutlich noch schmaler in der Spur sein wird, wie ein ohnehin schon schmaler 190er Evo 2. 

Berücksichtigt man dann noch die Leistungsunterschiede zwischen FOX 10 und Fuchs 1/2-Motoren, entsteht zurecht der Gesprächsbedarf darüber, ob man die tendenziell breitere Klasse 1 mit Fuchs-Motoren und schmale Klasse 2 mit FOX 10-Motoren zulässt. -Gedanken sind schließllich frei...

Zusammengefasst kann man Joachim nach M3 und Alfa nun auch zum BoS für den Daimler gratulieren. Und für das nächste Jahr möchte er sogar noch eins drauf setzen! ! !  Was den Fahrspaß angeht, hat er wichtige Erfahrungen gemacht, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Beide Autos wurden mit wertvollen Chassis von zwei unterschiedlichen Herstellern bestückt. Laut eigenem Empfinden ist es tatsächlich die sehr „großzügige“ Lackierung am braunen UPS-TABAC verantwortlich für anspruchsvolleres Fahrverhalten, um nicht zu sagen, problematischeres Fahrverhalten…

In den Rennen war es letztlich ein Kampf an der Spitze zwischen Hartmut und Hausherr Wolfgang in beiden Klassen. Wenn man ehrlich ist, dann sogar noch eher zwischen Peter, Joachim und Wolfgang. Wolfgang zeigte dabei tatsächlich Nerven und Ausspuren des pinken C 63. Bei der Sichtkontrolle im Anschluss ergab sich ein gelöstes Inlet als Fehlerquelle. Holger war dann immerhin zweimal als Maggi-Gruppensieger happy, auch seinen C 63 im Gegensatz zu Neumünster einigermaßen sicher und halbwegs fix bewegen zu können. Was korrekte Schleifer doch ausmachen…  Fast Leid tun musste einem Leo , der trotz "MS Racing"-Fahrzeuge sichtlich mit der Strecke haderte und daher noch mehr auf die anstehenden Rennen im heimischen Seevetal freute.

Serienchef Kay hat nach anstrengenden 1.Hobby-Monaten seine Boliden nahezu unvorbereitet nach Neumünster an die Startlinie gestellt und war zufrieden. Traurig für ihn ist höchstens, dass seine „Kümmerling“-C-Klasse in Neumünster nun endgültig Renn-untauglich wurde.

Mit fairen, fixen, spannenden (für die meisten jedenfalls)und leckeren Erinnerungen blickt die TWL-Familie nun schon wieder auf das Wochenende des 4. Saisonlaufes zurück. 

Ganz vorsichtig spricht man bereits über die neue Saison ab Herbst 2026 und deren Akteure. Hier hört man läuten, dass weitere Pausierer, wie Sven und Stocki und auch Neu-Einsteiger die Starterlisten der neuen Saison füllen werden…

Schauen wir mal, was passiert. Auf jeden Fall das Finale am 9. Mai, dem am Vorabend ein Supercup-Lauf der alten Gruppe C-Boliden vorgeschaltet wird.

Es wird also legendär…in 1:24!

 Keep Racing Euer Deichkurier